Schülerinnen des Kunst-Mentorings auf Exkursion im 24h-Kunstmuseum
Im Rahmen der Kunst-Begabtenförderung unter der Leitung von Frau Socher besuchten die Schülerinnen Emilia Breitenfeld, Emily-Fee Fichten, Merle Düttmann und Fatima Gasanalieva mehrfach das 24h-Kunstmuseum. In vier Einheiten setzten sie sich künstlerisch-forschend mit der Ausstellung „Kometen“ auseinander. Dabei sammelten sie vielfältige Eindrücke, experimentierten mit unterschiedlichen Materialien und entwickelten eigene kreative Arbeiten.
Erste Einheit: Wahrnehmen und Gestalten
Am Mittwoch, den 12. November 2025, fand der erste Besuch im Kunstmuseum statt. Die Gruppe wurde von Frau Mattner herzlich begrüßt und erhielt zunächst eine Einführung in das Museum. Anschließend erkundeten die Schülerinnen selbstständig die Ausstellungsräume und hielten ihre Eindrücke und Gefühle schriftlich fest.
Besonders beeindruckte sie Raum 14 von Boris Petrovsky, der später gemeinsam besprochen wurde. Die Schülerinnen gestalteten anschließend ein Bild, das ihre Empfindungen zu diesem Raum widerspiegelte. Zum Abschluss arbeiteten sie in einem dunklen Raum mit Taschenlampen und entwickelten aus ihren Schattenbildern eine kleine Bildgeschichte.
Zweite Einheit: Farbe, Licht und Skulptur
Am 3. Dezember besuchte die Mentoring-Gruppe erneut das Kunstmuseum. Dieses Mal stand das Experimentieren mit Farbe im Mittelpunkt. Auf transparenten Folien gestalteten die Schülerinnen mit Fingerfarben freie Kompositionen, die anschließend übereinandergelegt und weiter vermischt wurden.
Mit Hilfe eines Overheadprojektors wurden die entstandenen Werke großflächig an die Wand projiziert. Danach erkundete die Gruppe die Ausstellung und betrachtete Skulpturen von Paul Schwer, die auch von außen sichtbar sind. Frau Mattner erklärte anschaulich den Herstellungsprozess der Skulpturen, bei dem erhitzter Kunststoff gedehnt und farbig gestaltet wird.
Dritte Einheit: Schatten und Raumwirkung
Am Mittwoch vor den Weihnachtsferien arbeiteten die Schülerinnen im Schattenraum des Künstlers Mischa Kuball. Nach einem gemeinsamen Austausch über die Raumwirkung setzten sie sich praktisch mit Licht und Schatten auseinander. Mit einer gelartigen Masse gestalteten sie Objekte, deren Schatten anschließend projiziert und gemeinsam interpretiert wurden.
Vierte Einheit: Filmische Umsetzung und Abschied
Der letzte Besuch fand am 14. Januar statt. Zum Dank für die Begleitung überreichten die Schülerinnen Frau Mattner eine selbst gestaltete Karte, eine „Lichtblume“. Anschließend erhielten sie die Aufgabe, kurze Filme über ihre eigenen Kunstobjekte zu drehen. In Kleingruppen entstanden kreative und humorvolle Filmsequenzen, die am Ende gemeinsam angeschaut wurden.
Mit vielen schönen Erinnerungen verabschiedete sich die Gruppe und hofft auf ein Wiedersehen.
